Aufnahme- und Austrittsprozess

Aufnahme

Die Anmeldung erfolgt schriftlich durch die zuweisende Stelle (Sozialdienst, Beistandschaft usw.) gemäss den Eintrittsformalitäten und einem Bericht (Bericht zur aktuellen Situation, psychiatrische Gutachten, Gerichtsurteile usw.) über die betroffene Person an die Institutionsleitung.

Nach Prüfung der  eingereichten Unterlagen wird ein Erstgespräch mit allen am Eintritt  beteiligten Personen vereinbart. Aufgrund des Vorstellungsgesprächs und der schriftlichen Angaben entscheidet die Heimleitung zusammen mit der Leitung Pflege und Betreuung über die Aufnahme. In der Regel werden die Anmeldungen dem Heimpsychiater zur Stellungnahme unterbreitet und seine Meinung wird in den Aufnahmeentscheid einbezogen.

Beim Eintritt muss eine Kostengutsprache einer Vormundschaftsbehörde oder eines Sozialdienstes für den Aufenthalt in der Institution vorliegen. Nach einer einmonatigen Probezeit beträgt die minimale Aufenthaltsdauer drei Monate.

Austritt

Die Aufenthaltsdauer ist nicht beschränkt. Ein allfälliger Austritt wird mit den Beteiligten an den Standortgesprächen besprochen und spätestens 30 Tage im Voraus und auf Ende des Monats durch die zuweisende Stelle oder die Institutionsleitung angekündigt.
Während der Probezeit gilt eine Kündigungsfrist von einer Woche. Vor Ablauf der Probezeit wird eine Standortbestimmung durchgeführt.

Bei Verstössen gegen die Hausordnung werden die BewohnerInnen zunächst verwarnt. Bei wiederholten Verstössen erfolgt eine Rückversetzung in die Probezeit oder der Aufenthalt wird vorzeitig gekündigt.

Bei schwerwiegenden Vorkommnissen (u.a. Gewaltandrohung) liegt es im Ermessen der Leitung, den Aufenthalt fristlos zu kündigen. Körperverletzung oder sexuelle Belästigung gegen MitbewohnerInnen oder Mitarbeitende führen in jedem Fall zur sofortigen Wegweisung.