Aufnahme- und Austrittsprozess

Aufnahme

Die Anmeldung erfolgt schriftlich unter Verwendung des Formulars „Aufnahmegesuch“, das zusammen mit den erforderlichen Beilagen per Post beim Hospice eingereicht wird.

Wenn auf der Basis der eingereichten Unterlagen eine Aufnahme grundsätzlich möglich scheint, wird ein Vorstellungsgespräch mit dem Klienten unter Beisein seiner gesetzlichen Vertretung und allfälliger weiterer involvierter Personen vereinbart.

Aufgrund des Gesprächs und der schriftlichen Angaben wird über Aufnahme entschieden.

Vor dem Eintritt muss eine Kostengutsprache einer Beistandschaftsbehörde oder eines Sozialdienstes für den Aufenthalt im Hospice vorliegen.

Die ersten 30 Tage nach dem Eintritt gelten als Probezeit mit einer verkürzten Kündigungsfrist.

Austritt

Die Aufenthaltsdauer ist nicht beschränkt. Ein allfälliger Austritt wird mit den Beteiligten an den Standortgesprächen besprochen und spätestens 30 Tage im Voraus und auf Ende des Monats durch die zuweisende Stelle oder die Institutionsleitung angekündigt.
Während der Probezeit gilt eine Kündigungsfrist von einer Woche. Vor Ablauf der Probezeit wird eine Standortbestimmung durchgeführt.

Bei Verstössen gegen die Hausordnung werden die BewohnerInnen zunächst verwarnt. Bei wiederholten Verstössen erfolgt eine Rückversetzung in die Probezeit oder der Aufenthalt wird vorzeitig gekündigt.

Bei schwerwiegenden Vorkommnissen (u.a. Gewaltandrohung) liegt es im Ermessen der Leitung, den Aufenthalt fristlos zu kündigen. Körperverletzung oder sexuelle Belästigung gegen MitbewohnerInnen oder Mitarbeitende führen in jedem Fall zur sofortigen Wegweisung.